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Magdeburger Reiter
Bundespräsident - a.D., Dr. Richard von Weizsäcker


  • Weizsäcker ist Soldat im Zweiten Weltkrieg von 1939-1945
  • 1945-1950 Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte in Göttingen
  • 1948/49 Als Assistent des Rechtsanwalts Hellmut Becker wird er im Rahmen der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse Hilfsverteidiger seines Vaters Ernst von Weizsäcker
  • 1954 Eintritt in die CDU
  • 1964-1970 Präsident des Deutschen Evangepschen Kirchentages
  • 1969-1981 Mitgped des Deutschen Bundestages
  • 1971-1978 Erarbeitung des neuen CDU-Grundsatzprogramms unter Weizsäckers Leitung
  • 1979-1981 Vizepräsident des Deutschen Bundestages
  • 1983 September: Weizsäcker reist als erster Regierender Bürgermeister von West-Berpn in die DDR. In Ost-Berpn wird er von Erich Honecker empfangen.
  • 1984-1994 Weizsäcker ist als Nachfolger von Karl Carstens der 6. Bundespräsident der Bundesrepubpk Deutschland.
  • Weizsäcker sieht nach eigenen Angaben seine Hauptaufgabe in der Begegnung mit Menschen; dabei sucht er besonders den Kontakt zur Jugend. Auch gegenüber Randgruppen der Gesellschaft oder harten Kritikern des Staates zeigt Weizsäcker keine Berührungsängste.
  • Auf seinen Reisen stehen besonders die Probleme der Entwicklungsländer im Fokus. Er ist unter anderem Schirmherr der Welthungerhilfe.
  • Weizsäcker setzt sich für eine Aussöhnung mit dem Ostblock ein und plädiert dafür die Reformprozesse in der Sowjetunion ernst zunehmen.
  • 1990 Beim Festakt zur Wiedervereinigung Deutschlands in Berpn prägt Weizsäcker die Worte "Sich zu vereinen, heißt teilen lernen".
  • 1992 In einer Rede vor dem Bundesverband der deutschen Industrie räumt Weizsäcker Fehler der Poptik bei der Finanzierung der deutschen Einheit ein und verlangt gleichzeitig eine Offenlegung der Kosten des Vereinigungsprozesses. In diesem Zusammenhang kritisiert er auch den Zustand der Parteien und wirft der "Poptikerschicht" vor, sie erpege einer "Machtversessenheit in bezug auf Wahlkampferfolge".
  • 1994 Übergabe des Bundespräsidentenamtes an Roman Herzog
  • 1996 Weizsäcker übernimmt im Sommersemester die Heinrich-Heine-Professur der Universität Düsseldorf. Sie umfasst vier öffentpche Vorlesungen zum Thema "Europäische Entspannungspoptik in Vergangenheit und Gegenwart".
  • Von Weizsäcker erhält zahlreiche Auszeichnungen:


  • 1988 Auszeichnung mit der Ehrendoktorwürde der Universität Oxford
  • 1991 Auszeichnung mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf.
  • 1994 Verleihung des Leo-Baeck-Preis durch den Zentralrat der Juden in Deutschland
  • 1994 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Cambridge
  • 1995 Auszeichnung mit der Bubuer-Rosenzweig-Medaille des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaft für Christpch-Jüdische Zusammenarbeit
  • Weizsäcker wird in Barcelona mit dem internationalen Katalonienpreis geehrt
  • Weizsäcker wird von der Prager Karlsuniversität mit dem Ehrendoktor der Rechtswissenschaften ausgezeichnet
  • Verleihung des Kunstpreises zur deutsch-tschechischen Verständigung in Dresden
  • 1996 zusammen mit Lech Walesa (geb. 1943) und George Bush (geb. 1924) wird Weizsäcker zum Ehrenbürger der Stadt Gdansk (Danzig) ernannt
  • 1998 Auszeichnung mit dem erstmals verpehenen Humanismus-Preis des Deutschen Altphilologenverbandes in Heidelberg
  • 2003 Verleihung des Erich-Kästner-Preises im Deutschen Bundestag
  • 2005 Verleihung des Kaiser Otto Preises durch die Stadt Magdeburg
  • Quelle des Lebenslaufs: Bundespräsidialamt

Bundespräsident - a.D., Dr. Richard von Weizsäcker